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Leoniden 2002

Das Zählen der Meteore in den Plots ist nicht einfach. Besonders während des Maximums gehen viele lange Echos ineinander über. Ein erster Versuch, die Anzahl der Meteore zu quantifizieren ist im nachfolgenden Plot gezeigt.

Die Meteore wurden für ein Zeitintervall von jeweils einer Minute gezählt (bzw. geschätzt). Es wurde nur ein Wert pro Stunde aus der kontinuierlichen Aufzeichnung genommen. Lücken im Plot ergeben sich zu den Zeiten, zu denen der Sender ausgeschaltet war oder die Technik Schwierigkeiten machte.

Zu Erkennen sind auf jeden Fall die beiden Maxima am 19. November. Bemerkenswert  ist, dass in den Nächten vor und nach dem Maximum auch eine hohe Meteoraktivität registriert wurde.

Diese Methode bietet sicherlich noch weitere Möglichkeiten der Auswertung. Eine genauere Zählung der Meteore macht Mühe, würde aber noch Ergebnisse mit höherer zeitlicher Auflösung zulassen. Eine gleichzeitige visuelle oder Videobeobachtung könnte Aufschluss darüber geben, wie hell ein Meteore ist, das ein bestimmtes Echo liefert. Bisher ist mir nicht bekannt, ob und wie die per Radio gemessene Meteorrate mit der visuellen korreliert.