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Die Tatsache, daß der Himmel blau erscheint (und nicht schwarz wie der Himmel den die Astronauten auf dem Mond sahen) sowie die langsame (und nicht schlagartige) Helligkeitsabnahme nach
Sonnenuntergang erklären sich durch Streuung der Lichtes an den Molekülen der Luft und an Aerosolpartikeln. Die reine Molekülstreuung ist wellenlängenabhängig. Sie wächst mit der vierten Potenz der Wellenlänge d.h.
violettes Licht wird am stärksten gestreut (ca. 16 mal stärker als rotes Licht, das eine doppelt so große Wellenlänge als blaues Licht besitzt). Das der Himmel nun nicht violett, sondern blau aussieht liegt daran, das die
Intensitätsverteilung des Sonnenlichtes und auch die Augenempfindlichkeit ein Maximum im grünen Bereich haben. Aus der Überlagerung der Intensitäts- und Empfindlichkeitskurven ergibt sich zwanglos die blaue Farbe des Himmels.
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